Der geistig-etische Hintergrund des Aikido

Strategische und taktische Überlegungen beinhalten immer auch moralisch-ethische Werte der kämpfenden Parteien. Die meisten gesellschaftlichen und moralischen Werte sind Veränderungen unterworfen.

Der grundlegendste Wert ist dem Leben inhärent: Das Leben nicht zu zerstören und damit die Entwicklung eines Lebewesens zu beenden, sondern Leben zu erhalten und die Entwicklung aller Lebewesen hin zur Vollendung ihrer naturgegebenen Aufgabe zu fördern.

Als Teilnehmer am russisch-japanischen Krieg erlebte der Begründer des Aikido, Morihei Ueshiba, Kriegsgreuel sowie Tod und Vernichtung.

Er erkannte die Sinnlosigkeit kriegerischen Tuns. Durch seine Freundschaft zu Onisaburo Deguchi, dem Mitbegründer der religiösen omoto-kyo-Sekte, entwickelte sich Ueshiba persönlich in geistiger und ethischer Hinsicht nach den Prinzipien und der Lehre dieser Sekte.

Basierend auf seiner persönlichen Entwicklung definierte er die Strategie im Aikido, dass diese immer und unter allen Umständen der Gewaltfreiheit untergeordnet sei.

Wahres Budo dient nicht dazu, den Gegner zu zerstören
es ist viel besser einen Angreifer geistig zu besiegen, so dass er seinen Angriff selber aufgibt.

Morihei Ueshiba

Die Philosophie des Aikido Der Aikido Gedanke

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